Herzlich willkommen ...

... auf den Seiten der Sozialtherapeutischen Beratungsstelle / Betreuungsverein e.V. Wir möchten Sie hier über unsere Angebote und über Neuigkeiten aus der SBB informieren. Haben Sie Anregungen oder Kritik? Wir freuen uns über Rückmeldungen.

 

Aktuelles + Termine

„BEE HAPPY“

Bienengruppe der SBB auf der Grünen Brücke

Die SBB bietet maßgeschneiderte, lebensweltorientierte Hilfen für Menschen aller Altersklassen, die in ihrer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aus unterschiedlichen Gründen beeinträchtigt sind.

Inspiriert von der schon bestehenden „Gemischten Bienengruppe“ auf der „Grünen Brücke“ hat sich im Februar 2015 die Gruppe „BEE HAPPY“ zusammengefunden, die die bestehenden Unterstützungsangebote ergänzt. Unter der fachimkerlichen und kreativen Begleitung der Künstlergruppe „finger“ können Klientinnen und Klienten der SBB ein Jahr lang am Leben der Bienenvölker teilnehmen und das Imkerhandwerk erlernen.

Dabei war eine erste wichtige Erfahrung, dass zunächst richtig schwere Arbeit erforderlich ist, um den Bienen ein Zuhause zu bieten. Inzwischen sind die Bienenstände eingerichtet und ca. 400.000 Bienen sind im Auftrag der SBB unterwegs. Getreu des Mottos der Gruppe gilt bei der Arbeit an und mit den Bienenvölkern immer: Don't worry, BEE HAPPY!

Kontakt und Informationen: Sekretariat der SBB, Tel.: 06131 9052140

Die Betreuungsvereine in Mainz – jetzt auch auf Youtube

Ein Film zeigt die Arbeit der ehrenamtlichen Betreuer

Die Betreuungsvereine in Mainz stellen ihre Arbeit nun mit anschaulichen Beispielen auch in einem kurzen Videoclip vor. Der Film begleitet unter anderem einen ehrenamtlichen Betreuer der SBB bei seiner wichtigen Arbeit.

Wie komme ich raus aus den Schulden?

SBB bietet kostenfreie Beratung für Mainzer Bürgerinnen und Bürger

Jeden Donnerstag von 09:00 bis 10:00 Uhr:
Offene Sprechstunde der Schulden- und Insolvenzberatung

Ort: Kaiserstraße 67, 55116 Mainz
Telefon: 06131 88472110
Sollten Sie einen barrierefreien Zugang zu den Beratungsräumen benötigen, bitten wir um telefonische Voranmeldung.

Weitere Informationen finden Sie hier.

„Mit dem Zebra durch die Klinik”

Neues Beratungsangebot für Psychisch kranke Eltern und ihre Kinder startet mit offener Sprechstunde.

Sicher gehören Zebras nicht zu den bevorzugten Besuchern einer Klinik, erst Recht keiner psychiatrischen Klinik. Als Symboltier des Projektes „Zielorientierte Elternberatung für psychisch erkrankte Eltern, deren Kinder und Angehörige” hält das Zebra nun aber jeden Dienstag zwischen 16:00 und 17:00 Uhr an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz, Raum 1.101, Einzug.

Etwa 3 Millionen Kinder unter 18 Jahren in Deutschland haben einen psychisch erkrankten Elternteil, bei dem sie zumeist auch leben. Legt man diese Zahl Betroffener für die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen in Mainz zu Grunde, sind über 6.000 Minderjährige im Stadtgebiet betroffen.

Kinder psychisch kranker Eltern haben ein deutlich erhöhtes Risiko, im Laufe ihres Lebens selbst psychisch zu erkranken. Allerdings zeigen Forschungsergebnisse, dass sich das Erkrankungsrisiko durch die Stärkung schützender Faktoren deutlich reduzieren lässt.

Häufig herrscht in betroffenen Familien das ungeschriebene Gesetz, dass nichts über die Erkrankung nach außen dringen darf. Auch innerhalb der Familien wird die Erkrankung selten offen thematisiert. Darüber reden wird zum Tabu. Die Kinder sind mit ihren Gefühlen und Ängsten allein. Manche halten sich für die Ursache der Erkrankung, machen sich Vorwürfe und fühlen sich schuldig.

Erwachsene Kinder psychisch Kranker berichten, dass sie es oft als besonders belastend erlebten, dass sie nicht verstanden, was eigentlich los ist. Kinder entwickeln dann Phantasien, die oft viel schlimmer sind, als die eigentliche Situation.

Diesen Problemen will das Beratungsangebot ZEBRA begegnen. Die Idee zu dem Projekt entstand in einer Arbeitsgruppe des Gemeinde­psychia­trischen Verbundes. Ziel war es, eine niedrigschwellige Anlaufstelle zu schaffen, die es sowohl den Eltern als auch den betroffenen Kindern ermöglicht, die mit der psychischen Erkrankung verbundenen Fragen ohne Angst vor Nachteilen oder Stigmatisierungen zu thematisieren. ZEBRA soll die Verstehbarkeit und Besprechbarkeit der psychischen Erkrankung für Eltern und Kinder fördern und mit den Betroffenen konkrete Handlungsmöglichkeiten für eine gute und sichere Versorgung der Kinder auch in Krisenzeiten erarbeiten.

Darüber hinaus sollen im weiteren Verlauf des zunächst auf drei Jahre angelegten Projekts auch weiterführende Unterstützungsangebote insbesondere für die betroffenen Kinder entwickelt und die mit der Zielgruppe konfrontierten Einrichtungen und Dienste geschult werden.

Projektträger ist die Sozialtherapeutische Beratungsstelle / Betreuungsverein e.V. in Kooperation mit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz, der gemeinnützigen Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit und dem Verein für gemeindenahe psychosoziale Versorgung – Territorio e.V.

Das Projekt wird durch die Aktion Mensch gefördert und durch das Dezernat für Soziales, Kinder, Jugend, Schule und Gesundheit der Landeshauptstadt Mainz unterstützt. Ziel ist es, im Rahmen der Projektlaufzeit Unterstützungsnetzwerke für die betroffenen Personen aufzubauen, die auch dauerhaft tragfähig sind.

Die beiden Projektkoordinatoren Annette Brückner und Paul Püschel sind ab sofort während der offenen Sprechstunde erreichbar. Darüber hinaus kann auch telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit ihnen aufgenommen werden.

Die E-Mail-Anschrift lautet:
info@zebra-mainz.de

Die Telefonnummern:
Annette Brückner – 06131 175843
Paul Püschel – 06131 9052140.

Info-Flyer ZEBRA  |  PDF 745 KB

Hilfe gegen Altersarmut

Sozialtherapeutische Beratungsstelle kooperiert mit Silberstreifen e. V.

Die zukünftig drohende Altersarmut ist zurzeit in allen Medien Thema. Allzu leicht geht dabei vergessen, dass schon heute zahlreiche Menschen im Alter ihren Lebensunterhalt aus sehr geringen Einkünften bestreiten müssen.

Seit 2010 versucht der Verein „Silberstreifen – Aktion gegen Altersarmut e.V.” in Wiesbaden hier schnelle und unkomplizierte Hilfe zu bieten. Ältere Menschen erhalten nach einer Antragsstellung durch die Beratungsstellen für Selbständiges Leben im Alter oder durch anerkannte Hilfsdienste in Wiesbaden eine Zuwendung, um akute Not zu lindern. Ob ein Friseurbesuch oder eine neue Waschmaschine: Das Förderspektrum ist sehr umfassend. Auf der Homepage www.silberstreifen-wiesbaden.de sind die vielfältigen Aktivitäten des Vereins dargestellt.

Um die schnelle und unkomplizierte Hilfe zu ermöglichen, benötigt Silberstreifen e.V. Partner, die die Auszahlung an die bedürftigen Personen gewährleisten und eine ordnungsgemäße Mittelverwendung gegenüber dem Silberstreifen e.V. nachweisen.

Überzeugt von der Idee der unbürokratischen Hilfe hat sich die Sozialtherapeutische Beratungsstelle bereit erklärt, den Silberstreifen hierbei zu unterstützen. Die SBB übernimmt die Auszahlungsfunktion für die Stadteile AKK, Biebrich, Schierstein, Dotzheim und das Rheingauviertel. Um sicherzustellen, dass die Spendengelder wirklich ausschließlich den Bedürftigen zu Gute kommen, erfolgt die Unterstützung des Silberstreifens e.V. durch die SBB natürlich kostenfrei.

Leider sind die Aktivitäten des Vereins derzeit auf Wiesbaden beschränkt. Aber vielleicht macht das gute Beispiel ja auch in Mainz Schule!

 

Fortbildungsveranstaltungen:

30.01.2017, Montag, 18.00 Uhr

Hilfe bei psychischer Erkrankung

Eine psychische Erkrankung stellt Betroffene und Angehörige gleichermaßen vor erhebliche Herausforderungen.

Die Gesellschaft für paritätische Sozialarbeit GPS leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von psychisch erkrankten Menschen in Mainz. Frau Dr. Müller wird die medizinische Abteilung der GPS vorstellen und über die Arbeit der Tageskliniken und der Psychiatrischen Institutsambulanz informieren.

Referentin: Frau Dr. med. Kay-Maria Müller
Ort: Tagesklinik (TK-II EG), Drechslerweg 13, 55128 Mainz

06.03.2017, Montag, 17.30 Uhr

Das zweite Pflegestärkungsgesetz

Zum 01.01.2017 ist das zweite Pflegestärkungsgesetz in Kraft getreten. Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff werden Verbesserungen für die Pflegebedürftigen und die Pflegepersonen eingeführt. Außerdem wird es zukünftig statt der drei Pflegestufen fünf Pflegegrade geben.

Herr Bamberger von der Barmer GEK vermittelt Ihnen einen Überblick über die Änderungen und Auswirkungen. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Mainzer Betreuungsverein der Caritas statt.

Referent: Herr Knut Bamberger, Barmer GEK Mainz
Ort: Caritaszentrum (Betreuungsverein), Rhabanusstr. 5, 55116 Mainz

26.06.2017, Montag, 18.00 Uhr

Umgang mit schwierigen Situationen in der rechtl. Betreuung

Im persönlichen Alltag wie im Alltag einer rechtlichen Betreuung kommt es immer wieder auch zu schwierigen Situationen.

Wie können solche Situationen positiv bewältigt und produktiv genutzt werden? Durch unser Kommunikationsverhalten können wir dazu beitragen, dass Konflikte nicht eskalieren und wir im eigenen Interesse und für unsere Betreuten konstruktiv handlungsfähig bleiben.

Dieser Abend bietet praxisorientierte Anregungen zum Umgang mit schwierigen Situationen in der rechtlichen Betreuung.

Referenten: Frau Inge Teichmann, Herr Paul Püschel (Betreuungsverein SBB)
Ort: Tagesstätte SBB, Rheinallee 17, 55118 Mainz

04.09.2017, Montag, 18.00 Uhr

Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung

Jede/r kann durch Alter, eine Erkrankung oder Behinderung in eine Lage geraten, in der es ihr/ihm nicht mehr möglich ist, alle rechtlichen Angelegenheiten selbst zu regeln.

Wer kann für mich entscheiden, wenn ich selbst nicht mehr gefragt werden kann? Sind meine Angehörigen automatisch in der Lage für mich zu handeln? Was ist wichtig, um sicherzustellen, dass meine Behandlungswünsche angemessen berücksichtigt werden?

Diese und andere Fragen beantwortet an diesem Abend Herr Holger Koch (Geschäftsführer der SBB).

Referent: Herr Holger Koch (Geschäftsführer der SBB)
Ort: Tagesstätte SBB, Rheinallee 17, 55118 Mainz

30.10.2017, Montag, 18.00 Uhr

Renten und Steuern

Zu den häufigsten Aufgabenkreisen von gesetzlichen BetreuerInnen gehört die Vermögenssorge. Sofern die Betreuten über Einkünfte aus Renten und Pensionen verfügen, ist zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen und in welcher Höhe die Einnahmen versteuert werden müssen.

Frau Petra Grimm vom Steuerbüro Grimm & Schierholz erläutert, was zu beachten ist und welche Besonderheiten sich aus dem Alterseinkünftegesetz ergeben, welches 2005 in Kraft getreten ist.

Referentin: Frau Petra Grimm, Grimm & Schierholz Steuerberater
Ort: Tagesstätte SBB, Rheinallee 17, 55118 Mainz

 

Austausch- und Inforunde
für ehrenamtliche BetreuerInnen und Vorsorgebevollmächtigte:

Im Anschluss an die Fortbildungs­veranstaltungen findet jeweils von 19.30 bis 20.30 Uhr ein Erfahrungs­austausch für alle ehren­amtlichen BetreuerInnen und Vorsorge­bevoll­mächtigten in gemütlicher Runde statt.

© Sozialtherapeutische Beratungsstelle / Betreuungsverein e.V.